Berichte 2014

Sammstag 19.07.2014 Stadtwettbewerbe in Hassel

Stadtleistungswettbewerbe der Feuerwehren aus Bergen 2014

"Feuerwehr Bleckmar holt den Sieg"

Text und Bilder von Tobias Laux (Stadtpressewart der Freiwilligen Feuerwehr der  Stadt Bergen 19.07.2014)

Am wohl mit heißesten Tag des Sommers, fanden kürzlich die diesjährigen Feuerwehrleistungswettbewerbe der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Bergen statt. Ausrichter der Veranstaltung war in diesem Jahr die Ortsfeuerwehr aus Hassel.  

Nachdem 10 Ortsfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Bergen, ihren Löschangriff auf Zeit den Wettkampfrichtern und den Zuschauern dargeboten hatten, wurde anschließend die Siegerehrung durch den Wettbewerbsleiter vorgenommen.

Zuvor jedoch gab es noch einige Grußworte seitens des Stadtbrandmeisters Michael Sander und des Vertreters der Stadt Bergen, dem Fachdienstleister Frank Heins. Der Kreisbrandmeister Dirk Heindorff, sowie der Kreisverbandsvorsitzende Volker Prüsse, befanden sich ebenfalls unter den Gästen und Zuschauern.

Den Wanderpokal, sowie den Pokal für den ersten Platz, konnte sich die Gruppe Bleckmar mit einer Gesamtzeit von 7:50 Minuten und einem Endergebnis von 422,35 Punkten vor Wardböhmen und Dohnsen  sichern.

Am Ende der Siegerehrung lobte der Wettbewerbsleiter, Dietmar Kempf noch einmal alle Gruppen, für ihre hervorragenden Ergebnisse bei diesen extremen Wetterbedingungen!

Die Platzierungen im Stadtgebiet:

1. Bleckmar
2. Wardböhmen
3. Dohnsen
4. Wohlde
5. Offen
6. Hassel
7. Diesten
8. Sülze
9. Bergen
10. Becklingen

 

 

Mittwoch 11.06.2014 Großschadens-Übung

Hubschrauberabsturz auf dem Gelände des Schwimmbades in Bergen

Text und Bilder von Tobias Laux (Stadtpressewart der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bergen)(12.06.2014)

Vor kurzem fand im Heisterkamp in Bergen auf dem Gelände des Schwimmbades eine gemeinsame Übung, von Freiwilliger Feuerwehr, der Bundeswehrfeuerwehr Flugplatz Faßberg, Rettungsdienste und der Bundeswehr, statt.

Ein Hubschrauber des Types UH-1D, besser bekannt als „Bell“ oder „Huey“ ist während des Anfluges auf den Truppenübungsplatzes Bergen aufgrund schlechter Sichtverhältnisse mit dem Funkmast im Bereich des Stadtbades kollidiert und auf einer Lichtung zwischen Wohnhäusern abgestürzt. Die Insassen des Hubschraubers, eine anwesende Schulklasse im Bereich des Absturzes sowie ein Mitarbeiter der Stadtwerke wurden bei diesem Absturz auf unterschiedlicher Art und Weise verletzt und mussten gerettet und versorgt werden. Ebenso mussten angrenzende Wohnhäuser die durch Heißteile aus dem Triebwerksbereich in Brand geraten waren, gelöscht werden. Insgesamt galt es, 5 unterschiedliche Schadenslagen von allen Organisationen im „Zusammenspiel“ abzuarbeiten.   

Gegen 14Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Bergen, Wohlde, Offen und Eversen durch die Feuerwehreinsatzleitstelle FEL Celle alarmiert. Zeitgleich wurde die Bundeswehrfeuerwehr Flugplatz Faßberg und die sogenannte Notdienstgruppe I durch den zuständigen Tower alarmiert und zur Absturzstelle geschickt.

Zunächst traf die Ortsfeuerwehr Bergen am „Unglücksort“ ein, und kümmerte sich vorrangig um die sichtlich verletzten Personen in und um den abgestürzten Hubschrauber. Die 2 Piloten befanden sich schwerverletzt in der Maschine und ein Bordmechaniker irrte verwirrt umher. Der Mitarbeiter der Stadtwerke, welcher beim Absturz des Hubschraubers die Kontrolle über seine landwirtschaftliche Maschine verlor, musste ebenfalls schwer verletzt gerettet werden.

Die weiteren alarmierten Kräfte von Freiwilliger Feuerwehr und Bundeswehrfeuerwehr unterstützten bei der Rettung der bereits gefunden verletzten Personen und kümmerten sich um die Brandbekämpfung, der in Brand geratenen Gebäude und des verunglücktem Luftfahrtzeuges sowie um mehrere brandverletzte Personen.

Zwei weitere Personen, die bei Absturz der Bell herausgeschleudert wurden und auf dem Hallendach des Schwimmbades schwer verletzt liegen, mussten mithilfe der Drehleiter ebenfalls gerettet und versorgt werden.   

Die Schulklasse, die den „Absturz“ live miterleben musste, wurde durch Anwohner und den örtlichen Rettungskräften betreut und versorgt.

Alle Verletzten wurden zentral an einem eingerichteten Verletztensammelpunkt durch Sanitäter und Ärzte versorgt.

Nachdem die Bundeswehr mit ihren „Sondereinheiten“, die bei Abstürzen von militärischen Luftfahrtzeugen immer mit alarmiert werden, vor Ort eintraf, wurde die gesamte Absturzstelle großräumig abgesperrt und die Zivilkräfte der Einsatzstelle verwiesen.

Der sogenannte Flugsicherheitsoffizier FSO übernahm beim Eintreffen die gesamte Einsatzleitung. Die wiederum wurde im Vorfeld durch die ELW-Gruppe aus Bergen sichergestellt und die Schadenslagen in Abschnitte eingeteilt.

Um das ganze so realistisch wie möglich aussehen zu lassen, wurden die verletzten täuschen echt geschminkt, die Absturzstelle mit Trümmerteilen versehen, zwei Übungshäuser errichtet und angezündet, Nebelmaschinen aufgebaut und mehrere Rauchgranaten gezündet.

Das gesamte Szenario wurde durch viele Anwohner gespannt beobachtet nachdem sie erfahren hatten, dass der im Vorfeld gelandete Hubschrauber, der Lärm und Rauch „nur“ der Übung galt.

Nach gut zwei Stunden, war die Großschadenslage im Bereich des Stadtbades in Bergen zu Ende.

Bei der anschließenden Abschlussbesprechung, wurden von Seiten der Bundeswehr auf Vorsichtsmaßnahmen die beim Absturz von Luftfahrzeugen zu beachten sind, hingewiesen. Trotz der Umfangreichen Übung konnte abschließend festgehalten werden, dass die Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte aus den unterschiedlichen Organisationen, bestens geklappt hat.

Während der gesamten Übung waren rund 100 Einsatz- und Rettungskräfte von Freiwilliger Feuerwehr, der Bundeswehrfeuerwehr Flugplatz Faßberg, Rettungsdienste und der Bundeswehr vor Ort.

Im „Einsatz“ waren:

Freiwillige Feuerwehr Bergen, Wohlde, Offen und Eversen

ELW-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Bergen

Rettungsdienst Marquardt aus Bergen

Bundeswehrfeuerwehr Flugplatz Faßberg

Bundeswehr mit unterschiedlichen „Sondereinheiten“

Ziviles Einsatznachsorge-Team aus Wolfenbüttel

     

     

     

     

     

     

     

 

 

 

Freitag 14.02.2014 Jahreshauptversammlung

80. Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Wohlde

„Ortskommando einstimmig wiedergewählt“

Text und Bilder von Tobias Laux (Stadtpressewart der Freiwilligen Feuerwehr der  Stadt Bergen)(15.02.2014)

Die 80. Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Wohlde fand vor kurzem im Dorfhaus in Wohlde statt. Der Ortsbrandmeister Ralf Siemsglüß konnte neben den zahlreich erschienenen Kameraden der Einsatz- und Altersabteilung, den fördernden Mitgliedern, auch einige Gäste begrüßen. Als Vertreter der Stadt Bergen, den Bürgermeister Rainer Prokop, den Stadtbrandmeister Michael Sander, den Vorsitzenden des Feuerschutzausschusses Eckard Borges, sowie Wolfgang John als Vertreter des Polizeikommissariats Bergen.

In seinem Jahresbericht ging der Ortsbrandmeister unter anderem auf das verhältnismäßig starke Einsatzjahr ein. Die Wehr musste insgesamt zu acht Einsätzen ausrücken und dabei Sturmschäden sowie zwei Stoppelfeldbrände, mit Unterstützung der Nachbarwehren, „abarbeiten“. Weiter mussten einige Kameraden aus Wohlde, die sich zusätzlich in der ehemaligen Technischen Einsatzleitung Bergen, dem Gefahrgutzug und der Kreisfeuerwehrbereitschaft engagieren, ihren Dienst in den Sondereinheiten wahrnehmen. Insgesamt haben die 47 Kameraden der Einsatzabteilung 2800 ehrenamtliche Dienst-, Übungs- und Einsatzstunden geleistet. Bei den zahlreichen Veranstaltungen im Dorf wurden sie von den 16 Kameraden der Altersabteilung und den 123 fördernden Mitgliedern unterstützt. Die Dienstbeteiligung 2013 lag bei 63 Prozent, bei einem Altersdurchschnitt der Einsatzabteilung von rund 36 Jahren, so der Ortsbrandmeister abschließend in seinem Jahresbericht.

Beim Tagesordnungspunkt „Neuwahlen“ mussten alle Mitglieder des Ortskommandos neu gewählt werden. Ralf Siemsglüß wurde einstimmig zum Ortsbrandmeister sowie sein Stellvertreter Karsten Brammer einstimmig für weitere 6 Jahre wiedergewählt.

Henning Optenhöfel als Schriftführer, Günter Johannes als Kassenführer, Michael Enghardt als Zeugwart, Frank Brammer als Sicherheitsbeauftragter, Karsten Brammer als Gruppenführer der 1. Gruppe sowie Henning Stucke als Gruppenführer der 2. Gruppe, wurden alle für weitere 3 Jahre einstimmig wiedergewählt.

Robert Siemsglüß wurde als kommissarisch eingesetzter Kinderfeuerwehrwart neu in das Ortskommando gewählt und aufgenommen. Anschließend berichtete er von der gut angenommenen, neu gegründeten  Kinderfeuerwehr Wohlde-Bergen und deren „Dienste“ und Veranstaltungen. Zurzeit habe diese 26 Mädchen und Jungen in ihren Reihen, wobei einige schon in die Jugendfeuerwehr in Bergen aufgenommen werden konnten, so der Kinderfeuerwehrwart abschließend in seinem 1. Jahresbericht der Kinderfeuerwehr.

Nach erfolgreichem Abschluss der erforderlichen Lehrgänge konnte der Ortsbrandmeister einige Kameraden der Einsatzabteilung befördern. Eike Lisch und Robert Siemsglüß wurden zum Feuerwehrmann befördert.

Daniel Siemsglüß, Florian Gens und Anja Dageförde-Buhl wurden zum Oberfeuerwehrmann und zur Oberfeuerwehrfrau befördert.

Roland Hormann wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Für 25-jährige Mitgliedschaft als förderndes Mitglied wurde Rolf-Dieter Meister ausgezeichnet und Hans-Joachim Maaß durch Ralf Siemsglüß mit einem Präsent, für seine hervorragende Dienstbeteiligung in den letzten Jahren, vom aktiven Dienst in die Altersabteilung versetzt.  

Ronny Weber und Jan Rosen wurden in die Ortsfeuerwehr neu aufgenommen.

Zusätzlich zu seinem ausführlichen Jahresbericht über Einsatzzahlen, Veranstaltungen, Beschaffungen und Neuerungen auf Stadt- und Kreisebene, konnte Michael Sander in seiner Funktion als Stadtbrandmeister fünf Mitglieder der Wettkampfgruppe mit der Wettbewerbsleistungsspange in Bronze auszeichnen. Die Wettkampfgruppe aus Wohlde hatte im vergangenen Jahr erneut den Kreismeistertitel errungen.

Zum Abschluss der Versammlung folgten noch die Grußworte einiger Gäste. Hinrich Otte vom Ortsrat und Ortsbrandmeister aus Dohnsen, bedankte sich, wie auch Wolfgang John von der Polizei Bergen und Rainer Prokop von der Stadt Bergen, für die gute Zusammenarbeit und die geleistete, ehrenamtliche Arbeit in Wohlde.