Wettbewerbsgruppen

Navigationsbilder_htm_neue%20Wettkaempfe2.gif          Navigationsbilder_htm_alte%20Wettkaempfe2.gif          Navigationsbilder_htm_alte%20Wettkaempfe2.gif

Die beiden Wohlder Wettkampfgruppen aus der Zeit um 1963 -1967

Gruppe I: Heinrich Helms (GF)                                    Gruppe II: Hermann Otte (GF)
Helmut Brammer (MA), Bruno Reimann (ME)              Hans Heinrich Brammer (MA), Waldemar Jerdantz (ME)
Heinrich Gottschalk (AF), Helmut Strohschein (AM)    Helmut Schäfer (AF), Karl Willenbockel (AM)
Otto Johannes (WF), Ernst Ahrens (WM)                      Friedrich Scharringhausen (WF), Werner Strohschein (WM)
Henry Rodehorst (SF), Karl Kohrs (SM)                        Rolf-Dieter Meister (SF), Karl-Heinz Dageförde (SM)

 

Wettbewerbe nach Heimberg-Fuchs

Die Geschichte der Feuerwehren spiegelt sich im Namen dieser Wettbewerbe wider. Ende der 1930er Jahre begann man die Ausbildung zu vereinheitlichen und zu zentralisieren. 1930 nahm man die Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule in Loy auf, nur ein Jahr später begann der Ausbildungsbetrieb an der Landesfeuerwehrschule in Celle. 1934 erschien das Lehrbuch "Die Dreiteilung des Löschangriffs" des Cellers Walter Schnell. Grundzüge dieses Werkes sind bis heute im Feuerlöschwesen erhalten geblieben wie z. B. die Einteilung der Mannschaft in Trupps und die Aufteilung des Löscheinsatzes zwischen Wasserentnahmestelle und Brandobjekt in Arbeitsbereiche. Mit diesem Werk gab es erstmals einen Leitfaden für Ausbildung und Einsatztaktik. Verfeinert und vertieft wurde dieses durch ein allumfassendes Werk der Autoren Heimberg und Fuchs ("Ausbildungsanleitung für den Feuerwehrdienst", 1944). Dieses hatte bis in die 1970er Jahre Gültigkeit und wurde nach und nach durch neue Feuerwehrdienstvorschriften ersetzt.

Für lange Zeit wurden nach den Wettbewerbsbestimmungen nach Heimberg-Fuchs alle offiziellen Feuerwehrwettbewerbe ausgerichtet. Bei der durchzuführenden Übung muss die Löschgruppe in kurzer Zeit und möglichst ohne Fehler einen Löschangriff mit einer offenen Wasserentnahmestelle aufbauen. Das benötigte Material (TS, Saugschläuche, Saugkorb, Leinen, B- und C- Rollschläuche, Strahlrohre, Schlauchhalter, Äxte, Brechstange und eine Handlampe) liegt dabei in einem markierten Bereich bereit. Die Gruppe tritt an und bekommt den Einsatzbefehl von ihrem Gruppenführer. Die Zeitmessung läuft ab dem letzten Wort des Einsatzbefehls „....vor!“ und wird beim Fall des letzten der drei „Eimer“ gestoppt, die an der „Eimerlinie“ auf Stativen stehen. In dieser Zeit kuppeln Wasser- und Schlauchtrupp die Saugleitung, der Melder legt die B-Leitung zum Verteiler, setzt den Verteiler und bedient diesen. Der Angriffstrupp, der Wassertrupp und der Schlauchtrupp haben dann die Aufgabe jeweils einen Eimer von einem Stativ zu spritzen. Ihre Leitungen legen die Trupps dabei selbst. Schnelle Gruppen erreichen Zeiten von unter 50 Sekunden. Abgebaut wird erst nach dem Urteil der Schiedsrichter.

Die Bilder zeigen die Wohlder Wettkampfgruppe bei den Bezirkswettkämpfen 1963 in Winsen / L. (Platz 3)

 

Wettbewerbsgeschehen in Wohlde in den 60er Jahren

Die Feuerwehr Wohlde hat sich seit der erstmaligen Ausrichtung von Feuerwehrwettbewerben (nach Heimberg-Fuchs) im Jahre 1955 in diesem Bereich stark engagiert. Viele Urkunden, Plaketten und Pokale für gute und sehr gute Platzierungen auf Unterkreis (heute Stadt- oder Gemeindeebene) Kreis- und Bezirksebene sprechen für sich. Bei Unterkreiswettbewerben errang man seit 1955 in 18 Jahren 15 erste Plätze und davon13-mal hintereinander. Aber auch danach war man stets unter den ersten Platzierungen zu finden.

 

Diese 6 Bilder zeigen das Wettbewerbsgeschehen zu der Zeit bei einem Wettbewerb in Gockenholz 

Die Eimerwettbewebe in der heutigen Zeit

Zu besonderen Veranstaltungen nimmt die Ortsfeuerwehr Wohlde vereinzelt noch an den „Eimerfestspielen“ teil. Bis vor einiger Zeit waren es meistens die „alten Hasen“, bei den Wettbewerben ihr Können unter Beweis stellten und sich dabei mit ihren Leistungen nicht hinter den jüngeren Kameraden verstecken brauchten. 1999 haben es sich die Mitglieder der Wettbewerbsgruppe, die sonst nur bei den neuen Wettbewerben starten, allerdings nicht nehmen lassen, auch bei diesen Wettbewerben zu starten. In Hohnebostel traten 8 junge Kameraden unter Führung des Wettbewerbserfahrenen Ehrenortsbrandmeisters Helmut Brammer an. Ein Raunen ging durch die Zuschauermenge am Rande der Wettbewerbsbahn, denn spontan fegte die Gruppe die Gegner mit der schnellsten Zeit des Tages vom Platz. In vielen heimlichen Übungsstunden hatte Helmut Brammer seine Gruppe mit allen Kniffen und Tricks versorgt. Aber mehr als bei den neuen Wettbewerben galt bei diesem Wettbewerbstyp, dass man gegen Fehler nicht gegen anlaufen kann. Und so reichte es 1999 in Hohnebostel „nur“ zu einem 6. Platz.

 

Ehrenortsbrandmeister Helmut Brammer führt  seine junge Wettbewerbsgruppe zum Erfolg

 In einigen Regionen wird diese Art der Wettbewerbe noch regelmäßig durchgeführt. So startete 2005 eine Gruppe bei den Wettbewerben in Streetz. Viel Zeit zum Üben blieb der Gruppe nicht, denn sie war nur eine Woche zuvor beim Landesentscheid in Tarmstedt (neue Wettbewerbe) erfolgreich gestartet. Deswegen startete man ohne große Erwartungen …und errang beim Görde-Pokal mit einer Zeit von 48 Sekunden den 3. Platz.

Wie sehen die Wettbewerbe heute aus ?

 

 Überarbeitung (13/12/2010)